Schönau ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Ca. 60 Kilometer entfernt liegt Passau, in einer guten halben Autostunde ist man in Österreich in Braunau am Inn oder Schärding oder auch im Bayerischen Wald.

Im Umkreis von ca. einem Kilometer finden Sie folgende Sehenswürdigkeiten

WASSERSCHLOSS SCHÖNAU

Das Wasserschloss Schönau ist eine mittelalterliche Anlage, die im Süden der Gemeinde Schönau (Rottal) gelegen ist.

Geschichte
Der alte Teil des Schlosses wurde vermutlich von der Familie Perghofer im 15. Jahrhundert erbaut. 1533 wurde das Schloss von der Familie Edelbeck erworben. Durch die Heirat von Barbara Katharina Edelbeck mit Georg Sigmund Riederer von Paar ging das Anwesen am 24. September 1670 in den Besitz der Familie Riederer von Paar über, in dem es sich noch heute befindet.

Garten
Carl von Effner, der Königlich Bayerische Hofgartendirektor, wurde 1867 beauftragt die Parkanlage zu gestalten. Das Vorbild zum Entwurf des Parks war der Englische Garten in München. Ursprünglich war die Anlage nur halb so groß wie heute, wurde aber unter Effner immer wieder erweitert, bis sie fast die heutige Größe erreichte.

Als das Schloss 1899–1900 durch den Architekten Gabriel von Seidl umgebaut wurde, wurde auch die Parkanlage erweitert und der vorher viereckige Parkweiher erhielt seine heutige geschwungene Form.

Es wurden neben einheimischen Baumarten auch exotische Arten wie Zuckerahornjapanische LärchenMagnolienPlatanen, oder Sumpfzypressen angepflanzt.

Seit den 1930er Jahren ist der Park öffentlich zugänglich.

 

ERLEBNISPARK VOGLSAM

FREIER EINTRITT und jede Menge Spass für Jung und Alt!
Die Parkanlage bietet u.a. eine Kartbahn mit 600 m Länge, eine rasante Bob-Rodelbahn, Ballonfahrten, zahlreiche Tiergehege, verschiedene Kinderspielplätze, Barfußwanderweg, mehrere Kioske und Biergärten und vieles, vieles mehr…

Ebenso befindet sich auch ein Baumhaus-Park in Voglsam. Die Baumhäsuer kann man für Übernachtungen mieten. AUSSTATTUNG: WC, fliessend Wasser, Duschmöglichkeit am Minigolf-Kiosk, frische Bettwäsche vorhanden, kleiner Kühlschrank, Essbesteck und Geschirr. Außerdem steht den Bewohnern des Baumhausparks ein überdachter „Grillpavillon“zur Verfügung.

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ST. ERASMUS ZU HEILIGENBERG

Sehr schön liegt die Wallfahrtskirche Heiligenberg auf einer kleinen Anhöhe, wo sie schon lange bevor man Heiligenberg erreicht zu sehen ist. Der Grund, warum die Gläubigen nach St. Erasmus pilgern sind Unterleibsbeschwerden, Koliken und Bauchschmerzen. Warum diese Kirche oder ein Teil davon Auslöser für die Wallfahrten wurde ist nicht belegt. Allerdings zeigen sieben Gemälde eine Reihung von Geschehnissen, die auf die Kultentwicklung Hinweise geben können. Allesamt zeigen verschiedene Arten der Wunderheilung durch den Hl. Erasmus, welche in dem Zeitraum zwischen 1469 und 1498 geschehen sein sollen. Ein graußiges Zeugnis ist die Tatsache, daß bis ins 20. Jahrhundert Tiere für den Heiligen geopfert wurden. Im 15. Jahrhundert wurde an diesem schönen Flecken Erde die erste Kirche errichtet. Von dieser ist aber nurmehr der in der Zeit des Barock umgestaltete Chor erhalten. Im Jahre 1720 wurde ein neues Langhaus erbaut. Von außen zeigt sich Heiligenberg eher dezent und zurückhaltend. Der Kirchturm auf der Westseite ist in seinen unteren Geschossen quadratisch. Er schließt mit einem achteckigen Aufbau, gekrönt von einer liebevoll und ausdrucksstark geformten Zwiebelhaube ab. Innen wurde wie außen auf eine übermäßige Ausgestaltung verzichtet. Die Zurückhaltung bei den Stuckarbeiten kommt vor allem der im frühen 18. Jahrhundert geschaffenen barocken Ausstattung zugute. Durch das Zusammenspiel von Innengestaltung und Innenausstattung ist ein harmonisches und ausgeglichenes Bild entstanden, das sofort beim Betreten der Kirche auf den Besucher wirkt.
In der barocken Wallfahrtskirche veranstaltet der „Verein Kunst und Kultur in Niederbayern e.V.“ seit 1985 jährlich zwischen Mai und Oktober bis zu fünf erlesene Konzerte. Der thematische Schwerpunkt liegt dabei auf der Musik vom späten Mittelalter bis zum Barock. Weitere Infos hier>>

TURMGALERIE

Gleich oberhalb der Brennerei befindet sich das Wahrzeichen des „Sonnendorfs“, ein Turm mit Galerie, Café und Biergarten der dieses Jahr nur im Juni öffnet. Es gibt eine Kunst-Ausstellung zu sehen von 1.-30. Juni von Luzia Werner und Juppi Klopfer.

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